Berlin (bfai) - Der privaten Wirtschaft kommt beim Wiederaufbau in Afghanistan eine Schlüsselrolle zu, so lautet eine wichtige Botschaft bei der Geberkonferenz am 30./31.3.04 in Berlin. Über private Investoren soll zusätzliches Kapital ins Land geholt werden. Deutsche Firmen sollten die vielfältigen Investitionschancen nicht verpassen. Neben dem boomenden Bausektor bieten auch die Rohstoffvorhaben im Land gute Einstiegschancen. Die 2003 gegründete Investitionsagentur AISA steht ausländischen Interessenten als Ansprechpartner zur Verfügung.
Köln (bfai) - Nirgendwo ist der Wiederaufbau Afghanistans deutlich sichtbarer als in der Hauptstadt Kabul. Der ungebrochene Bauboom stützt die Nachfrage nach Baumaterial, das vornehmlich über Pakistan seinen Weg ins Land findet. Internationale Finanzinstitute etablieren sich, der Mobilfunk wächst schneller als erwartet. Schlüsselsektoren wie Öl und Gas, Bergbau oder die Zementindustrie bieten Potenzial für Investoren. Mit den Entwicklungsperspektiven und der Rolle der Privatwirtschaft beim Wiederaufbau befasst sich am 31.3.04 eine internationale Afghanistan-Konferenz in Berlin.
Kabul (bfai) - Das Wirtschaftsleben in Kabul zeigt dem Besucher, der nach mehr als halbjähriger Abwesenheit in die Hauptstadt zurückkehrt, hoffnungsvolle Ansätze auf Mikroebene. Die Aktivitäten in der Bauwirtschaft, im Kleinhandwerk und im Handel belegen zunehmende Betriebsamkeit trotz der weiterhin verbesserungswürdigen Sicherheitslage. Die Wirtschaft wird - auch mittelfristig - vorrangig durch die Anwesenheit internationaler Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen getragen, aber auch zunehmend durch rückkehrende Afghanen aus dem Ausland.
Köln (bfai) - Afghanistan benötigt dringend mehr Kapital zum Aufbau
seiner Infrastruktur und seiner Wirtschaft. Dabei kommt neben Entwicklungshilfegeldern
auch Privatinvestitionen eine wichtige Rolle zu. Neben einem bereits existierenden
investorenfreundlichen Gesetzesrahmen geht im Herbst 2003 eine private Investitionsagentur
an den Start. Probleme existieren bei der Schaffung von Gewerbeflächen
und dem Aufbau eines Bankensystems. Die Kaufkraft des 23,4 Mio. Einwohner-Staates
bietet in einigen Sektoren durchaus gute Geschäftsmöglichkeiten.
Quelle (Bundesagentur für Außenwirtschaft)
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